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	<title>blogtaku42 &#187; otaku42</title>
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	<description>Manchmal Nerd, meistens Geek, immer 42.</description>
	<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 06:15:44 +0000</pubDate>
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		<title>Blog wieder online</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jan 2007 06:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otaku42</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

		<category><![CDATA[WordPress]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist geschafft, das Blog ist wieder online.
Heise hatte ja vor einigen Tagen &#252;ber schwerwiegende Sicherheitsl&#252;cken berichtete, die in allen WP-Versionen bis einschlie&#223;lich 2.0.5 vorhanden waren. Das schon l&#228;nger eingeplante, aber wegen anderer Dinge doch immer wieder verschobene WP-Update war jetzt also dringend notwendig.
Da der Theme des alten Blogs nicht mit WP2 zusammen laufen wollte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist geschafft, das Blog ist wieder online.</p>
<p>Heise hatte ja vor einigen Tagen &#252;ber schwerwiegende Sicherheitsl&#252;cken <a title="Heise-Artikel "Sicherheitsluecken in WordPress"" href="http://www.heise.de/security/news/meldung/83280">berichtete</a>, die in allen WP-Versionen bis einschlie&#223;lich 2.0.5 vorhanden waren. Das schon l&#228;nger eingeplante, aber wegen anderer Dinge doch immer wieder verschobene WP-Update war jetzt also dringend notwendig.</p>
<p>Da der Theme des alten Blogs nicht mit WP2 zusammen laufen wollte, habe ich mich kurzerhand f&#252;r einen <a title="Glued Ideas Subtle theme v0.39" href="http://blog.gluedideas.com/cfrazier/2006/09/subtle-maintenance-release-039/">neuen </a>entschieden. Auch bei den Plugins habe ich aufger&#228;umt - einige sind rausgeflogen, andere dazugekommen. Dazu schreibe ich demn&#228;chst aber etwas mehr.</p>
<p>Die Arbeiten haben zwar mehr Zeit gekostet als urspr&#252;nglich eingeplant, aber ich denke, da&#223; es sich gelohnt hat. Falls es irgendwo klemmen sollte, w&#228;re ich &#252;ber eine kurze Meldung sehr dankbar.</p>
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		<title>Liebe Musikindustrie&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Sep 2006 02:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otaku42</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; jetzt mal ehrlich, habt Ihr schlechtes Kraut geraucht? Anders kann ich mir die Forderung, Internetzugangsanbieter zur Kasse zu bitten, weil ein Teil ihrer Kunden euren Schrott in P2P-Tauschb&#246;rsen verschiebt, nicht erkl&#228;ren.
&#8220;Wir m&#252;ssen die Internetzugangsanbieter davon abhalten, unsere Inhalte weiter zu entwerten&#8221;, gab Shira Perlmutter vom internationalen Branchenverband der Musikindustrie IFPI am heutigen Mittwoch auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; jetzt mal ehrlich, habt Ihr schlechtes Kraut geraucht? Anders kann ich mir die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/78462">Forderung</a>, Internetzugangsanbieter zur Kasse zu bitten, weil ein Teil ihrer Kunden euren Schrott in P2P-Tauschb&#246;rsen verschiebt, nicht erkl&#228;ren.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir m&#252;ssen die Internetzugangsanbieter davon abhalten, unsere Inhalte weiter zu entwerten&#8221;, gab Shira Perlmutter vom internationalen Branchenverband der Musikindustrie IFPI am heutigen Mittwoch auf der Messe Popkomm in Berlin als Parole aus.</p></blockquote>
<p>&#196;hm, Realit&#228;tscheck, 1, 2, &#8230;?</p>
<p><span id="more-125"></span><br />
K&#246;nnte es sein, da&#223; hier die Unterscheidung zwischen Zugangsanbieter und Inhalteanbieter unter den Tisch gefallen ist? Dieser Vorwurf ist genauso l&#228;cherlich wie es etwa der Vorwurf w&#228;re, die Autohersteller tr&#252;gen Schuld daran, da&#223; der Tante-Emma-Laden in der Innenstadt durch die riesigen Superm&#228;rkte in den Gewerbegebieten vor der Stadt pleite geht, weil die Superm&#228;rkte durch Autos einfacher erreicht werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die Internetzugangsanbieter sind genau das: Anbieter eines Zugangs zum Internet. Wof&#252;r dieser Zugang von deren Kunden verwendet wird, geht die Anbieter erst einmal &#252;berhaupt nichts an - das ist sogar gesetzlich geregelt (<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/tdg/__9.html">§9 TDG</a>):</p>
<blockquote><p>(1) Diensteanbieter sind f&#252;r fremde Informationen, die sie in einem Kommunikationsnetz &#252;bermitteln oder zu denen sie den Zugang zur Nutzung vermitteln, nicht verantwortlich, sofern sie</p>
<ol>
<li>die &#220;bermittlung nicht veranlasst,</li>
<li>den Adressaten der &#252;bermittelten Informationen nicht ausgew&#228;hlt und</li>
<li>die &#252;bermittelten Informationen nicht ausgew&#228;hlt oder ver&#228;ndert haben.</li>
</ol>
<p>Satz 1 findet keine Anwendung, wenn der Diensteanbieter absichtlich mit einem der Nutzer seines Dienstes zusammenarbeitet, um rechtswidrige Handlungen zu begehen.</p></blockquote>
<p>Es ist hoffentlich auch bei euch unstrittig, da&#223; die &#220;bermittlung durch die Kunden und nicht durch den Zugangsanbieter veranlasst wird. Und es ist mir auch kein Fall bekannt, in dem der Zugangsanbieter seine Kunden damit beauftragt, Musik und Filme &#252;ber Tauschb&#246;rsen zu verbreiten - was h&#228;tten die Zugangsanbieter auch bittesch&#246;n davon?</p>
<p>Nun fordert bitte nicht, da&#223; der §9 TDG ge&#228;ndert werden m&#252;sse. Denn in diesem unseren Land gibt es noch solche &#8220;unbequemen&#8221; Dinge wie den Datenschutz und das Recht auf Privatsph&#228;re - auch, wenn der Gesetzgeber im Zuge des Kampfes gegen den Terrorismus gerade daran arbeitet, das zu &#228;ndern. Zugangsanbieter d&#252;rfen aufgrund dessen streng genommen gar keine Dienstefilterung betreiben - und wenn, dann nur, wenn dies richterlich gefordert und mit der geltenden Gesetzeslage vereinbar ist.</p>
<p>Denn auch, wenn es euch ein Dorn im Auge ist: P2P-Dienste sind prim&#228;r erst einmal ein Werkzeug, und erst der Anwender des Werkzeugs entscheidet, wie das Werkzeug eingesetzt wird. Dieses Werkzeug wird auch regelm&#228;&#223;ig f&#252;r vollkommen legale Zwecke genutzt, beispielsweise zur Distribution von Software durch deren Hersteller (Stichwort: Bittorrent). Eine pauschale Sperrung solcher Dienste ist daher absolut unangemessen, und eine individuelle Sperrung ist f&#252;r Zugangsanbieter technisch nicht realisierbar - et voila, hier haben wir den Grund f&#252;r die Existenz von §9 TDG und Co.</p>
<blockquote><p>Es k&#246;nne nicht angehen, dass jemand Gesch&#228;ftsmodelle auf Werken Dritter aufbaue.</p></blockquote>
<p>Es sei denn nat&#252;rlich, dieser jemand hei&#223;t IFPI. Oder macht Ihr die Musik neuerdings selbst?</p>
<p>Davon abgesehen: Euer Problem ist hausgemacht, und wenn ihr das endlich erkennt, dann habt Ihr den ersten richtigen Schritt zur Beseitigung des Problems schon unternommen. Hausgemacht deshalb, weil die Qualit&#228;t eurer Angebote seit Jahren stetig abnimmt. Das Konzept von synthetischen Pop-Bands, bei denen fehlendes musikalisches K&#246;nnen durch gesteigerten Technikeinsatz und massive Werbema&#223;nahen kompensiert werden, geht auf Dauer halt nicht auf.</p>
<p>Handwerklich gelungene, inhaltlich gute Alben mu&#223; man mittlerweile mit der Lupe suchen, und das macht halt irgendwann keinen Spa&#223; mehr. Alben, auf denen vielleicht eine Perle unter f&#252;nfzehn faulen &#196;pfeln untergebracht sind, sind mir pers&#246;nlich keine 10 und mehr Euro wert. Gleiches gilt f&#252;r inhaltlich vielleicht gute, aber mit haarstr&#228;ubenden Kopierschutzmechanismen (die am Besten auch gleich noch ein <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/67289">Rootkit installieren</a>) verkr&#252;ppelte CDs.</p>
<blockquote><p>Vielmehr m&#252;ssten sie [die Zugangsanbieter] die Tatsache anerkennen, dass ihre Backbones mit Hochgeschwindigkeit gesch&#252;tzte und f&#252;r die Nutzer attraktive Inhalte liefern w&#252;rden. &#8220;Daf&#252;r wollen wir beispielsweise 50 Euro verlangen&#8221;, erl&#228;uterte Wenham ihr Erl&#246;smodell. Dies sei letztlich im Interesse aller Beteiligten.</p></blockquote>
<p>Da wei&#223; ich jetzt ehrlich gesagt nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Diese Argumentation ist sowas von v&#246;llig daneben, Leute&#8230; analog m&#252;ssten zuk&#252;nftig Banken eine pauschale Entsch&#228;digung von Herstellern schneller Autos einfordern, weil deren PS-Protzkisten &#252;berdurchschnittlich attraktive Fluchtfahrzeuge darstellen, die den Abtransport von gesch&#252;tzten und f&#252;r Bankr&#228;uber attraktiven Wertgegenst&#228;nden einfacher machen.</p>
<p>Und nein, es ist nicht im Interesse aller Beteiligen, &#8220;beispielsweise 50 Euro&#8221; als pauschale Abgabe zu berappen. Das ist genauso beknackt wie die Idee der &#246;ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, eine GEZ-Geb&#252;hr auf PCs und Handys zu erheben, nur weil es ja theoretisch m&#246;glich w&#228;re, damit auf deren Internetangebote zuzugreifen. Ihr habt scheinbar jeglichen Realit&#228;tsbezug verloren.</p>
<p>In anderen Branchen darf man sich auch nicht wundern, da&#223; die Kunden es einem &#252;bel nehmen, wenn man sie mit solchen hahneb&#252;chenen Argumentationen an die Kette legen bzw. zur Kasse bitten will. Noch viel weniger, wenn man sie parallel in Kino- und Fernsehspots pauschal als Verbrecher bezeichnet. Ihr aber seid der Meinung, da&#223; dieses Verhalten legitim w&#228;re und jammert trotz allj&#228;hrlichen Milliardengewinnen rum, wenn euch die Kunden dann eben scharenweise weglaufen. Statt die Schuld aber bei euch selbst und eurem erb&#228;rmlichen Verhalten zu suchen, sind immer die anderen Schuld - erst waren es die Hersteller von CD- und DVD-Brennern, dann die Hersteller von P2P-Tools, jetzt sind es auch noch Internetprovider.</p>
<p>Wacht verdammt nochmal endlich aus eurem Fiebertraum auf, das ist ja nicht mehr auszuhalten!</p>
<p>Ver&#228;rgert,<br />
Michael Renzmann</p>
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		<title>20. Oktober 2006: Demo &#8220;Freiheit statt Angst&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Sep 2006 06:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otaku42</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 20. Oktober 2006 findet in Bielefeld eine Demonstration unter dem Motto &#8220;Freiheit statt Angst&#8221; statt. Ziel ist es, gegen die ausufernden &#220;berwachungspl&#228;ne der Bundesregierung und der EU zu protestieren. Nicht nur angesichts der EU-Pl&#228;ne, die im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung gesammelten Daten an die USA weiterzugeben, ist diese Demo absolut zu begr&#252;ssen. Weitere Informationen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 20. Oktober 2006 findet in Bielefeld eine Demonstration unter dem Motto &#8220;Freiheit statt Angst&#8221; statt. Ziel ist es, gegen die ausufernden &#220;berwachungspl&#228;ne der Bundesregierung und der EU zu protestieren. Nicht nur angesichts der EU-Pl&#228;ne, die im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung gesammelten Daten <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/78467">an die USA weiterzugeben</a>, ist diese Demo absolut zu begr&#252;ssen. Weitere Informationen zu den Bewegr&#252;nden sind in der <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=46&#038;Itemid=42">5-Minuten-Info</a> mundgerecht zusammengefasst.</p>
<p>Los geht es um 15 Uhr, der Treffpunkt ist das Multiplexkino auf der Westseite des Bielefelder Bahnhofes. Im Anschlu&#223; an die Demonstration, die bis voraussichtlich 17 Uhr dauern wird, findet die Verleihung der <a href="http://www.bigbrotherawards.de/">Big Brother Awards 2006</a> statt.</p>
<p>Auf <a href="http://www.FreiheitstattAngst.de">http://www.FreiheitstattAngst.de</a> finden sich jeweils die neuesten Informationen zur Demo und zu Anreisem&#246;glichkeiten. Die Organisatoren bitten Teilnehmer, die mit dem eigenen Fahrzeug anreisen, freie Pl&#228;tze als Mitfahrgelegenheiten zu melden. Mithilfe ist ausdr&#252;cklich willkommen und erw&#252;nscht - spread the word!</p>
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		<title>Rob &#8216;lilo&#8217; Levin ist gestorben</title>
		<link>http://otaku42.de/2006/09/17/rob-lilo-levin-ist-gestorben/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Sep 2006 04:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otaku42</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Rob Levin, Gr&#252;nder des IRC-Netzwerkes Freenode und den meisten Freenode-Usern sicherlich unter seinem Nickname lilo wohl bekannt, ist gestern gestorben.
Er war am 12. September mit dem Fahrrad unterwegs, als er von einem Auto angefahren wurde und dabei schwere Kopfverletzungen erlitt. Rob lag vier Tage auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Houston im Koma, bevor er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://svcs.affero.net/rm.php?r=lilo">Rob Levin</a>, Gr&#252;nder des IRC-Netzwerkes <a href="http://freenode.net">Freenode</a> und den meisten Freenode-Usern sicherlich unter seinem Nickname <a href="http://bloggage.org/">lilo</a> wohl bekannt, ist gestern gestorben.</p>
<p>Er war am 12. September mit dem Fahrrad unterwegs, als er von einem Auto angefahren wurde und dabei schwere Kopfverletzungen erlitt. Rob lag vier Tage auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Houston im Koma, bevor er schlie&#223;lich seinen Verletzungen erlag.</p>
<p>Ich habe Rob leider nie pers&#246;nlich kennengelernt, hatte aber durch meine Arbeit im MadWifi-Projekt (das einen Support-Kanal im Freenode-Netzwerk betreibt) des &#246;fteren mit ihm gechattet. Ich glaube, es gibt nur wenige Menschen, die sich in punkto Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und pers&#246;nlichem Einsatz f&#252;r ein Projekt wie Freenode mit ihm messen k&#246;nnen. Rob war der &#8220;gute Geist&#8221; von Freenode, umso schwerer wiegt sein Verlust.</p>
<p>Mein aufrichtiges Beileid an seine Familie und Freunde. Wir werden Dich vermissen, lilo!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an Uwe D&#246;ring (SPD)</title>
		<link>http://otaku42.de/2006/08/24/offener-brief-an-uwe-doering-spd/</link>
		<comments>http://otaku42.de/2006/08/24/offener-brief-an-uwe-doering-spd/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2006 15:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otaku42</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[
To: pressestelle.mjae@jumi.landsh.de
Subject: Ihre Forderung nach Abschaltung des Anonymisierungsdienstes AN.ON

Sehr geehrter Herr D&#246;ring.
Mit Erstaunen habe ich der Presse entnommen, da&#223; Sie die umgehende Abschaltung des Anonymisierungsdienstes AN.ON fordern. Sie werden mit den Worten zitiert:

Es ist nicht mehr zu verantworten, Steuergelder f&#252;r ein Projekt bereitzustellen, das es Terroristen und Straft&#228;tern aller Art erm&#246;glicht, unentdeckt Straftaten zu begehen.

Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><code><br />
To: pressestelle.mjae@jumi.landsh.de<br />
Subject: Ihre Forderung nach Abschaltung des Anonymisierungsdienstes AN.ON<br />
</code></p>
<p>Sehr geehrter Herr D&#246;ring.</p>
<p>Mit Erstaunen habe ich der <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/77126">Presse</a> <a href="http://www.welt.de/data/2006/08/23/1007010.html">entnommen</a>, da&#223; Sie die umgehende Abschaltung des Anonymisierungsdienstes <a href="http://anon.inf.tu-dresden.de/">AN.ON</a> fordern. Sie werden mit den Worten zitiert:</p>
<blockquote><p>
Es ist nicht mehr zu verantworten, Steuergelder f&#252;r ein Projekt bereitzustellen, das es Terroristen und Straft&#228;tern aller Art erm&#246;glicht, unentdeckt Straftaten zu begehen.
</p></blockquote>
<p>Diese Aussage ist unversch&#228;mt, stempelt sie doch letztlich alle Nutzer von AN.ON oder vergleichbaren Anonymisierungsdiensten zu potentiellen Terroristen oder Kriminellen - frei nach dem Motto &#8220;wer anonym surft hat was zu verbergen&#8221;. Sie zeugt au&#223;erdem von Kurzsichtigkeit und mangelndem Fachwissen. Und ich m&#246;chte Ihnen gerne mitteilen, warum ich so denke.</p>
<p>Der Leiter des ULD, Herr Weichert, hat Sie in seiner Reaktion ja schon darauf hingewiesen, da&#223; AN.ON bereits seit Jahren mit den Strafverfolgungsbeh&#246;rden zusammenarbeitet und entsprechende Ma&#223;nahmen existieren, um bei begr&#252;ndetem Verdacht die Anonymisierung von Verd&#228;chtigen aufzuheben. Daher gehe ich auf diesen Punkt nicht weiter ein, denn es gibt noch gen&#252;gend andere.</p>
<p>Als Justizminister sollten Sie die einschl&#228;gige Gesetzeslage sowohl kennen als auch respektieren. Im <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/tddsg/__4.html">TDDSG §4</a> hei&#223;t es beispielsweise:</p>
<blockquote><p>
(6) Der Diensteanbieter hat dem Nutzer der Inanspruchnahme von Telediensten und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu erm&#246;glichen, soweit dies technisch m&#246;glich und zumutbar ist.
</p></blockquote>
<p>F&#252;r eben diese &#8220;anonyme Nutzung&#8221; des Internet ist AN.ON geschaffen worden, und unter anderem aus diesem Grund wurde AN.ON bisher auch mit Steuergeldern gef&#246;rdert. Letztlich dient die anonyme Nutzung des Internet auch der Gew&#228;hrung anderer Rechte, beispielsweise dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung oder aber dem im Grundgesetz formulierten Recht auf <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_5.html">Redefreiheit</a>.</p>
<p>Sicher gibt es F&#228;lle, in denen gew&#228;hrte Freiheiten f&#252;r gesetzeswidrige Handlungen mi&#223;braucht wurden und werden - diesem Problem sieht sich die Gesellschaft aber nicht erst seit der Existenz des Internet gegen&#252;ber. Au&#223;erdem ist das ULD in einer <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/29967">Untersuchung</a> zu dem Schlu&#223; gekommen, da&#223; entgegen anderslautender Behauptungen Anonymit&#228;t Straftaten eben nicht herausfordert und &#8220;offenbar die &#252;berw&#228;ltigende Mehrzahl der Internet-Nutzungen nicht zu kriminellen Zwecken erfolgt&#8221;.</p>
<p>Folgt man dem Pfad, den Sie mit Ihrer Forderung vorzeichnen, mu&#223; man konsequenterweise auch andere Kommunikationswege verbieten, die eine anonyme Nutzung zulassen: Briefpost, &#246;ffentliche Telefonzellen, ausl&#228;ndische Prepaid-Karten f&#252;r Mobiltelefone, und dergleichen mehr. Anschlie&#223;end m&#252;sste man jegliche Form der Verschl&#252;sselung verbieten - denn dabei handelt es sich letztlich auch um ein Mittel, das es &#8220;Terroristen und Straft&#228;tern aller Art erm&#246;glicht, unentdeckt Straftaten zu begehen&#8221;.</p>
<p>Aber selbst dann werden Terrororganisationen und organisiere Kriminalit&#228;t Mittel und Wege finden, um unentdeckt zu kommunizieren. Schliesslich gibt es noch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steganographie">Steganographie</a>, oder auch so altmodische Dinge wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geheimsprache">Geheimsprachen</a>. Letztlich mu&#223; jeder halbwegs vernunftbegabte Mensch einsehen, da&#223; dieser Weg absolut nicht gangbar sein kann. </p>
<p>Last but not least stellt sich doch immer noch die Frage nach der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit. J&#228;hrlich sterben in Deutschland mehrere Tausend Menschen in Verkehrsunf&#228;llen (z.B. rund 5300 <a href="http://www.destatis.de/basis/d/verk/verktab6.php">im Jahr 2005</a>), trotzdem werden PKW und LKW nicht verboten - der positive Nutzen dieser Verkehrsmittel &#252;berwiegt bei weitem. Umgekehrt werden Zigaretten beispielsweise nicht verboten, obwohl j&#228;hrlich mehr als 100.000 Menschen an den Folgen von Tabakkonsum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tabakrauchen#Fazit:_Die_Lebenserwartung_sinkt">sterben</a> - aber das ist ein anderes Thema.</p>
<p>So gut wie jede Technologie birgt zu einem gewissen Prozentsatz Missbrauchspotential. Doch bevor man lauthals nach der Abschaffung oder dem Verbot der einen oder anderen Technologie ruft, ist die Abw&#228;gung von Vor- und Nachteilen geboten. Au&#223;erdem sollte man ansatzweise &#252;ber die Tragweite eines solchen Verbotes und die m&#246;glichen Nebenwirkungen nachdenken. Und genau diese Absch&#228;tzungen und &#220;berlegungen vermisse ich sowohl bei Ihnen als auch bei anderen Politikern, die in den letzten Wochen und Monaten Vorschl&#228;ge im Zusammenhang mit der Bek&#228;mpfung von Terrorismus und Co. </p>
<p>&#220;berhaupt scheinen neben, meistens selbsternannten, Experten vor allem Politiker der Bereiche Justiz und Inneres sich sowohl auf Landes- als auch Bundesebene gegenseitig &#252;berbieten zu wollen mit Vorschl&#228;gen zur &#8220;effektiven&#8221; Bek&#228;mpfung von Terror und schwerer Kriminalit&#228;t. Die Vorschl&#228;ge werden dabei immer hahneb&#252;chener und haben vor allem eines gemeinsam: die Beschneidung von Grund-, B&#252;rger- und Menschenrechten. </p>
<p>Es ist schon bezeichnend, da&#223; Karlsruhe mit zunehmender H&#228;ufigkeit gerade verabschiedete Gesetze wieder einkassiert, weil diese gegen das Grundgesetz verstossen. Und es ist erschreckend, da&#223; Politiker aller Couleur trotz dieses un&#252;bersehbaren Winkes mit ganzen Z&#228;unen ihren Kurs unverdrossen weiterverfolgen und dabei immer weiter an der wichtigsten S&#228;ule unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung s&#228;gen!</p>
<p>Ich w&#252;nsche mir, da&#223; auf den mittlerweile allgegenw&#228;rtigen und unserer Gesellschaft schadendem Aktionismus verzichtet wird. An die Stelle von populistischen und sinnfreien Forderungen, wie Sie gerade eine gestellt haben, sollten daher endlich wieder sachlich und fachlich gef&#252;hrte, vern&#252;nftige und vor allem besonnene Diskussionen r&#252;cken. </p>
<p>Daher m&#246;chte zum Abschlu&#223; Ihre eingangs zitierte Aussage ein wenig ab&#228;ndern. Klingt folgendes nicht viel besser?</p>
<blockquote><p>
Es ist nicht mehr zu verantworten, Steuergelder f&#252;r Menschen bereitzustellen, die &#8216;im Namen des Volkes&#8217; beh&#228;nde daran arbeiten, die Grundfesten unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung einzurei&#223;en.
</p></blockquote>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en,<br />
Michael Renzmann</p>
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		<title>17. Juni 2006: Demo &#8220;Freiheit statt Sicherheitswahn&#8221;</title>
		<link>http://otaku42.de/2006/06/09/17-juni-2006-demo-freiheit-statt-sicherheitswahn/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jun 2006 13:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otaku42</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der &#220;berwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, &#252;berwachen und kontrollieren uns immer vollst&#228;ndiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen, mit wem wir befreundet sind, wof&#252;r wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind - der &#8220;Big Brother&#8221; Staat und die &#8220;Little Brothers&#8221; aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
Der &#220;berwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, &#252;berwachen und kontrollieren uns immer vollst&#228;ndiger. Egal, was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen, mit wem wir befreundet sind, wof&#252;r wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir engagiert sind - der &#8220;Big Brother&#8221; Staat und die &#8220;Little Brothers&#8221; aus der Wirtschaft wissen es immer genauer. Diese Total&#252;berwachung bringt enorme Missbrauchs- und Fehlerrisiken mit sich. Die BND-Bespitzelung ist nur das neueste Beispiel daf&#252;r, dass die ausufernde &#220;berwachung unserer freiheitlichen Demokratie insgesamt schadet.</p>
<p>[...]</p>
<p>Um gegen Sicherheitswahn und die ausufernde &#220;berwachung zu protestieren, gehen wir am 17. Juni 2006 in Berlin unter dem Motto &#8220;Freiheit statt Sicherheitswahn&#8221; auf die Stra&#223;e. Treffpunkt ist der Alexanderplatz um 14 Uhr. Der Protestzug beginnt um 15 Uhr.</p>
<p>Wir rufen alle B&#252;rgerinnen und B&#252;rger auf, an der Demo teilzunehmen. Die Politiker sollen sehen, dass die B&#252;rger f&#252;r ihre Privatsph&#228;re wieder auf die Stra&#223;e gehen!
</p></blockquote>
<p>Quelle: http://www.freiheit-statt-sicherheitswahn.de</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung - jetzt unterschreiben!</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Mar 2006 05:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otaku42</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vorratsdatenspeicherung (VDS) als Mittel im Kampf gegen den Terror und &#8220;schwere Straftaten&#8221; ist seit Anbeginn umstritten gewesen wegen Ihrer Unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit und der Verletzung von Menschen- und B&#252;rgerrechten. Nichts desto trotz wurde die entsprechende Richtlinie in Br&#252;ssel durchgewunken, und die deutsche Regierung hat bereits beschlossen, da&#223; die VDS auch in Deutschland umgesetzt wird - selbstverst&#228;ndlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorratsdatenspeicherung (VDS) als Mittel im Kampf gegen den Terror und &#8220;schwere Straftaten&#8221; ist seit Anbeginn umstritten gewesen wegen Ihrer Unverh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit und der Verletzung von Menschen- und B&#252;rgerrechten. Nichts desto trotz wurde die entsprechende Richtlinie in Br&#252;ssel <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/69881">durchgewunken</a>, und die deutsche Regierung hat bereits <a href="http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/69734&#038;words=Vorratsdatenspeicherung">beschlossen</a>, da&#223; die VDS auch in Deutschland umgesetzt wird - selbstverst&#228;ndlich nur, <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22085/1.html">weil Br&#252;ssel es uns so vorschreibt.</a></p>
<p>Gegner der VDS haben von Anfang an davor gewarnt, da&#223; der Katalog der Straftaten, f&#252;r deren Verfolgung die durch die VDS gewonnenen Daten eingesetzt werden d&#252;rfen, ausgeweitet werden wird. Und in der Tat ist in der <a href="http://www.jusline.de/index.php?cpid=0920e51183510618590069d5c148aec4&#038;feed=1065">Pressemitteilung</a> des Bundesjustizministeriums, ganz unauff&#228;llig, die Erweiterung auf &#8220;alle mittels Telekommunikation begangene Straftaten&#8221; schon untergebracht worden. <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22161/1.html">Nachtigall, ick h&#246;r Dir trapsen!</a></p>
<p>Noch ist es nicht zu sp&#228;t, um sich gegen die VDS zu wehren! Bj&#246;rn Fey hat eine <a href="http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/view_petition.asp?PetitionID=60">Online-Petition</a> beim deutschen Bundestag gestartet:</p>
<blockquote><p>
Mit der Petition wird gefordert, eine &#252;berm&#228;&#223;ige Vorratsdatenspeicherung der TK-Verbindungsdaten, wie sie in der EU diskutiert werden mit dem Ziel, organisierte Kriminalit&#228;t und Terrorismus zu verh&#252;ten bzw. zu bek&#228;mpfen, nicht durchzuf&#252;hren. Die hierf&#252;r erforderlichen Mittel k&#246;nnen sinnvoller eingesetzt werden.
</p></blockquote>
<p>Die Petition ist bereits von mehr als 10000 B&#252;rgern der BRD unterzeichnet worden, und <strong>jede weitere Stimme z&#228;hlt!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an die Redaktion des &#8220;WLAN Report&#8221;</title>
		<link>http://otaku42.de/2005/10/17/offener-brief-an-die-redaktion-des-wlan-report/</link>
		<comments>http://otaku42.de/2005/10/17/offener-brief-an-die-redaktion-des-wlan-report/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2005 10:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otaku42</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Offene Briefe]]></category>

		<category><![CDATA[Wireless LAN]]></category>

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		<description><![CDATA[
To: mgebert@marketingsociety.de
Subject: "Wardriving is (still) not a crime!"

Sehr geehrter Herr Gebert.
In der gerade per E-Mail erhaltenen Ank&#252;ndigung des WLAN Reports 31/2005 ist unter anderem zu lesen:

Nach Recherchen von PC Professionell ist das Eindringen in fremde Funknetze, sogenanntes War-Driving, [...]

Die von Ihnen zugrunde gelegte Definition von Wardriving ist falsch. Wardriving ist eben nicht das Eindringen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><code><br />
To: mgebert@marketingsociety.de<br />
Subject: "Wardriving is (still) not a crime!"<br />
</code></p>
<p>Sehr geehrter Herr Gebert.</p>
<p>In der gerade per E-Mail erhaltenen <a href="http://www.marketingsociety.de/newsletter/2005/kw31.html">Ank&#252;ndigung</a> des WLAN Reports 31/2005 ist unter anderem zu lesen:</p>
<blockquote><p>
Nach Recherchen von PC Professionell ist das Eindringen in fremde Funknetze, sogenanntes War-Driving, [...]
</p></blockquote>
<p>Die von Ihnen zugrunde gelegte Definition von Wardriving ist falsch. Wardriving ist eben <strong>nicht</strong> das Eindringen in fremde Funknetze, sondern definiert sich wie folgt:</p>
<blockquote><p>
Unter WarDriving (von engl. Wireless Access Revolution Driving) versteht man das systematische Suchen nach Wireless LANs mit Hilfe eines Autos. [...]<br />
Ein klassischer Wardriver sitzt mit einem Notebook als Beifahrer in einem Auto und sp&#252;rt drahtlose Netzwerke auf. Oft wird zus&#228;tzlich eine externe Antenne verwendet, um die Reichweite zu erh&#246;hen. Zum Auffinden vorhandener WLANs wird meist ein WLAN-Sniffer benutzt, der die Daten gefundener Netzwerke automatisch protokolliert.</p>
<p><em>Quelle: Wikipedia-Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wardriving">Wardriving</a></em>
</p></blockquote>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt:</p>
<blockquote><p>
Das Opfer merkt meist nichts vom WLAN-Hacker, der auf ihre Kosten mitsurft.
</p></blockquote>
<p>Hier wird das Wort &#8220;Hacker&#8221; im Kontext krimineller T&#228;tigkeiten verwendet - auch das ist ein immer wieder anzutreffender Irrtum:</p>
<blockquote><p>
Der nicht allgemein klar definierte Begriff Hacker bezeichnet heute eine Person, die mit erheblichem Sachverstand mit Computern umgeht, &#252;blicherweise einen Programmierer oder Netzwerkfachmann. [...]<br />
Heute wird der Begriff Hacker oft verwechselt mit jemandem, der Computer nur zu illegalen Zwecken einsetzt, zum Beispiel in fremde Rechner und Netzwerke eindringt, nur um dort Schaden anzurichten, Kopierschutzmechanismen umgeht, oder fremde Daten besch&#228;digt (Cracker). [...]<br />
Der Begriff Hacker erfuhr unter Computerinteressierten &#252;ber die Zeit einen Bedeutungswandel zum Positiven hin, die negativen Aspekte werden jetzt im Begriff Cracker zusammengefasst.</p>
<p><em>Quelle: Wikipedia-Artikel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hacker">Hacker</a></em>
</p></blockquote>
<p>Es w&#228;re w&#252;nschenswert, wenn der <a href="http://wlanreport.de/">WLAN Report</a> als IT-Fachpublikation dazu beitragen w&#252;rde, der falschen Anwendung dieser Begriffe entgegenzuwirken. Nicht nur die, auch in Deutschland sehr rege, Wardriving-Community wird es Ihnen sicherlich danken.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;ssen,<br />
Michael Renzmann</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ping</title>
		<link>http://otaku42.de/2005/09/27/ping/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2005 08:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otaku42</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleines Update: ich lebe noch  In den letzten Tagen und Wochen hatte ich eine ganze Menge um die Ohren, sowohl arbeitsbedingt als auch durch diverse Projekte, in denen ich mich engagiere. Deswegen ist es hier relativ ruhig gewesen.
Einige Leute haben mich darauf hingewiesen, dass das Blog nicht mehr richtig funktioniert (danke daf&#252;r!). Ursache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleines Update: ich lebe noch <img src='http://otaku42.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> In den letzten Tagen und Wochen hatte ich eine ganze Menge um die Ohren, sowohl arbeitsbedingt als auch durch diverse Projekte, in denen ich mich engagiere. Deswegen ist es hier relativ ruhig gewesen.</p>
<p>Einige Leute haben mich darauf hingewiesen, dass das Blog nicht mehr richtig funktioniert (danke daf&#252;r!). Ursache waren Umbauarbeiten am Server, bei denen ich versehentlich das Apache-Modul mod_rewrite abgestellt hatte. Man konnte zwar weiterhin die Startseite sehen, aber alle tiefergehenden Links funktionierten nicht mehr - dadurch ist mir das Problem auch nicht weiter aufgefallen. Es ist jetzt beseitigt, und auch die Newsfeeds sollten wieder arbeiten.</p>
<p>Hier wird es auch in den n&#228;chsten ein bis zwei Wochen noch recht ruhig bleiben, f&#252;rchte ich.  Berufsm&#228;ssig gibt es eine Menge zu tun, sodass insgesamt nur wenig Freizeit bleibt. Und die ist auch schon weitgehend f&#252;r zwei Projekte verplant, bei denen ich involviert bin: <a href="http://madwifi.sf.net">Madwifi</a> und das <a href="http://www.crosscountryracers.com/wiki/">Interdictor Project</a>.</p>
<p><strong>Madwifi</strong></p>
<p>Das Madwifi-Projekt stellt einen Treiber zur Verf&#252;gung, der Funknetzwerkkarten mit Atheros-Chipsatz unter Linux nutzbar macht. Bisher wird das Projekt komplett auf <a href="http://sf.net">Sourceforge</a> gehosted, aus verschiedenen Gr&#252;nden wird es demn&#228;chst aber umziehen. Im Rahmen des Umzugs wird es einen Umstieg von CVS auf Subversion geben. Die Website wird komplett auf <a href="http://www.edgewall.com/trac/">Trac</a> umgestellt. Der Inhalt der <a href="http://madwifi.sf.net">Website</a> (mit allgemeinen Informationen zu Madwifi) und die <a href="http://madwifi.sourceforge.net/dokuwiki/">Dokumentation</a> werden im Trac-Wiki zusammengelegt. Bug-, Patch- und Feature-Request-Tracking werden endlich wieder genutzt. Ausserdem wird es eine aktuelle Cross-Referenz (basierend auf <a href="http://lxr.sourceforge.net/">lxr</a>) geben, und noch einiges andere mehr. Viel Arbeit also, die sich aber lohnt.</p>
<p>Parallel dazu finden zur Zeit Tests statt mit einer neuen Version von Madwifi, an der Atheros einige Monate gebastelt hat.  Auch da f&#228;llt einiges an Arbeit an, um die R&#252;ckmeldungen der freiwilligen Tester auszuwerten und an das Atheros-Team weiterzuleiten.</p>
<p><strong>Das Interdictor Projekt</strong></p>
<p>Hier bin ich technisch ein wenig <a href="http://interdictor.otaku42.de/">involviert</a> bin. Das Projekt ist ins Leben gerufen worden, als der Hurrikan Katrina New Orleans und Umgebung verw&#252;stet hat, und beschreibt sich selbst so:</p>
<blockquote><p>
The Interdictor Project, (TIP), is a first-responder support organization, created to help monitor, transcribe, and disseminate information from areas &#038; locations effected by disaster both natural &#038; man-made in near real-time via a team of dedicated volunteers, and provide that information to rescue organizations, law enforcement agencies, the media and the public at large.
</p></blockquote>
<p>Ein Grossteil der Arbeit findet dabei im <a href="http://freenode.net">IRC</a> statt. Ich habe einen kleinen Bot beigesteuert, der die Kommunikation in den relevanten Kan&#228;len <a href="http://interdictor.otaku42.de/logs/">mitloggt</a>. Ausserdem werden interessante MP3-Feeds (mit Funk-Kommunikation der Helfer vor Ort) <a href="http://interdictor.otaku42.de/streams/">mitgeschnitten</a> und anschliessend in ein Langzeit-Archiv verschoben.</p>
<p>So es meine Zeit zul&#228;sst, bastle ich gerade an einer Art email2irc-Gateway. Normalerweise reichen die Freiwilligen Hinweise auf relevante Nachrichten per IRC ein. Nun ist IRC aber nicht immer nutzbar, beispielsweise weil es am Arbeitsplatz durch die Firmen-Firewall blockiert wird. Hier hilft das Gateway: die Informationen werden (in einem vorgegebenen Format) per E-Mail an das Gateway geschickt, das die Daten dann ins IRC weiterreicht. Das News-Team braucht dadurch nicht mehrere Medien gleichzeitig im Auge zu behalten, und die Freiwilligen k&#246;nnen trotzdem Nachrichten weiterreichen. Technisch basiert das ganze auf dem oben schon genannten IRC-Bot. </p>
<p>Das Projekt wird zur Zeit umstrukturiert - das alte Projekt-Wiki ist leider nicht mehr erreichbar, das neue muss erst neu aufgebaut werden. Hilfe ist &#252;brigens jederzeit gerne willkommen - bei Interesse einfach bei mir melden, oder im IRC-Channel #interdictor-help reinschauen.</p>
<p><strong>So viel zu tun&#8230;</strong><br />
&#8230; so wenig Zeit. Wann wird endlich der 48-Stunden-Tag erfunden? <img src='http://otaku42.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://otaku42.de/2005/09/27/ping/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Krebszellen</title>
		<link>http://otaku42.de/2005/09/17/krebszellen/</link>
		<comments>http://otaku42.de/2005/09/17/krebszellen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2005 18:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>otaku42</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://otaku42.de/2005/09/17/krebszellen/</guid>
		<description><![CDATA[
[...]In einem Rechtsstaat braucht es keine Anw&#228;lte, um Recht zu bekommen -
da ist geschriebenes Recht und Rechtsempfinden weitgehend
deckungsgleich und das Rechtssystem f&#252;r einen normalintelligenten
Menschen durchschaubar.
Wenn man Anw&#228;lte braucht, um Recht zu bekommen, befindet man sich in
einem Rechtsmittelstaat. Nicht zuletzt deswegen,w eil die Irrungen
und Wirrungen des Rechtssystems daf&#252;r sorgen, da&#223; der bessere Anwalt
das ausge&#252;bte Recht definiert.
Mithin: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
[...]In einem Rechtsstaat braucht es keine Anw&#228;lte, um Recht zu bekommen -<br />
da ist geschriebenes Recht und Rechtsempfinden weitgehend<br />
deckungsgleich und das Rechtssystem f&#252;r einen normalintelligenten<br />
Menschen durchschaubar.</p>
<p>Wenn man Anw&#228;lte braucht, um Recht zu bekommen, befindet man sich in<br />
einem Rechtsmittelstaat. Nicht zuletzt deswegen,w eil die Irrungen<br />
und Wirrungen des Rechtssystems daf&#252;r sorgen, da&#223; der bessere Anwalt<br />
das ausge&#252;bte Recht definiert.</p>
<p>Mithin: Ein System, das Anw&#228;lte zur Rechtssicherung _ben&#246;tigt_, ist<br />
eins chlechtes System. Das &#220;berhandnehmen von Anw&#228;lten in einem<br />
Staatswesen ist au&#223;erdem ein Symptom daf&#252;r, da&#223; das System im Kern<br />
(n&#228;mlich beim Recht) verdorben ist (es ist f&#252;r den B&#252;rger nicht mehr<br />
durchschaubar, was auf ein massives Rechtsdefzit hinweist) - Anw&#228;lte<br />
sind die Krebszellen, die das Gemeinwesen dann zerfressen.<br />
[...]
</p></blockquote>
<p>Zitiert von Sunnshine in einem <a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&#038;msg_id=8851636&#038;forum_id=84920">Posting</a> im Heise-Forum.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
</rss>
