Blogbeitrag

15 | 07 | 2005

Hotline zum “ePass”

Geschrieben von otaku42 um 10:02 Uhr

Markus von netzpolitik.org hat darauf hingewiesen, dass sich das Bundesministerium des Innern und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik als Ansprechpartner anbieten für Fragen zu den kommenden ePässen (also den Reisepässen mit biometrischen Merkmalen). Folgende Information wird zitiert:

Praktische Fragen rund um den ePass werden im Internetportal des Bundesministeriums des Innern unter www.bmi.bund.de beantwortet. Für Bürgerinnen und Bürger, die sich speziell zur technischen Sicherheit des ePass informieren möchten, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die E-Mail-Adresse ePass@bsi.bund.de sowie eine ePass-Hotline eingerichtet. Die Hotline ist von 8 bis 17 Uhr unter der Nummer 01805-274 300 erreichbar (12 ct/min).

Diese Möglichkeit sollte man doch nutzen… ich denke, ich werde demnächst mal in einem offenen Brief einige unbequeme Fragen stellen. Wer selbst aktiv werden möchte, sollte sich bitte die Worte von Markus zu Herzen nehmen: “Aber immer freundlich bleiben, die Personen auf der anderen Seite am Telefon machen nur ihren Job, für die politischen Entscheidungen sind andere zuständig.”

Erste Informationen hat das BMI übrigens auf einer Website zusammengefasst, hier zu finden.

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Kommentare: 2

  1. 1

    Sabine 24.02.2006 um 16:43 Uhr

    ich bin ja der meinung, die meisten sehen den epass zu kritisch. ich kann jedem nur empfehlen sich umfassend zu informieren und nicht leicht gläubig alle schauermärchen über den epass zu glauben. http://www.beel.org/epass/ ist zum beispiel ne gute seite (ist n buch über den epass mit kostenlosen kapiteln zum probelesen) und http://www.neuer-reisepass.de ist für den anfang auch empfehlenswert.

  2. 2

    otaku42 06.03.2006 um 07:38 Uhr

    Es gibt meines Erachtens genug Dinge, die misstrauisch gegenüber dem neuen Pass machen sollten. Beispielsweise das überraschend hohe Tempo, das bei der Einführung an den Tag gelegt wurde. Oder die Tatsache, daß eine Reihe von berechtigten Fragen seitens der Datenschützer schlichtweg ignoriert und nicht beantwortet wurden. Auch ist meines Erachtens nie wirklich verständlich gemacht worden, weshalb der ePass einen RFID-Chip haben muss (der das ganze nur unnötig verteuert), wenn man sowieso nicht ohne “mechanische Freigabe” durch den Passbesitzer auslesen können soll.

    In diesem Zusammenhang vielen Dank für den Hinweis auf dieses Buch. Vielleicht kann es ja einige Fragen beantworten – wenn das auch die Aufgabe des Bundesinnenministeriums gewesen wäre.